Freitag, 9. September 2022

Italien - Lago di Garda

Wir verlassen den kleinen Bergsee Lago d’Idro, erreichen Desenzano und fahren an der Ostseite des Gardasees nördlich nach Cisano. Hier finden wir auf dem Campingplatz Cisano in der Via Vienna 128 eine schöne Parzelle mit Blick auf den Gardasee und atemberaubende Sonnenuntergänge. Die Städtchen Cisano, Lazise, Bardolino und Garda sind für uns in Laufnähe. Wir erwandern und erkundigen entlang des Gardasee und der herrlichen Uferpromenade diese einzigartigen Dörfchen. Abends betören uns die Düfte der Ristoranti und der Pizzerias. Die Uhren laufen hier gemütlicher und die entspannte Atmosphäre überträgt sich auf die Menschen. Im sehr gepflegten „Museo dell‘ Olio d‘ Olivia“ lassen wir uns über den geschichtlichen Hintergrund des Olivenanbaus und die Herstellung des Olivenöls informieren. Eine antike, schwere Hebelpresse, Mühlsteine, Schraubenpressen und eine wasserbetriebene Ölmühle aus dem 19. Jahrhundert sind die Bestandteile der Ausstellung. Im Fabrikladen bewundern wir die verschiedensten Olivenöle sowie andere Produkte der Garda Agrar-Region. Hier bleiben wir sicher einige Tage!

 



















 

Samstag, 3. September 2022

Italien - Lago di Idro

Unsere Route nach dem Süden führt uns über Lugano, Como, Bergamo, weiter über Brescia zum Dörfchen Preva d’Idro am gleichnamigen See „Lago d’Idro. Das hoch gelegene Tal erreichen wir über viele dunkle Tunnels. Im familiengeführten Camping Venus findet unser Camionette einen charmanten Platz. Der kleine See, ungefähr Grösse Hallwilersee, liegt idyllisch in einem Gebirgstal zwischen imposanten Bergen. Kein Trubel oder keine Hektik, sondern Ruhe und Gelassenheit sind angesagt. Im Restaurant Milano essen wir vorzüglich und der Pinot del Veneto schmeckt uns so sehr, dass wir den Heimweg nur ungerne antreten. Mit dem einzigen Schiff unternehmen wir die Seerundfahrt, welche uns bis zur Festung „Rocca d’Anfo“ führt. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und war ein wichtiger Handelsort im Mittelalter. Napoleon und Garibaldi waren auch hier und nun wir auch! Es ist unfassbar, aber offensichtlich war Garibaldi überall in Italien.











Sonntag, 28. August 2022

Schweiz - Freiamt

Wir sind wieder etwas unterwegs! Vorsichtig haben wir unser Camionette dieses Wochenende aus dem Dornröschen-Schlaf wachgeküsst. Wir bleiben in Europa und wollen einfach den Sommer etwas verlängern. Wir verlassen unser Freiamt und fahren Richtung Süden ab. On verra! Maria verabschiedet sich von unserem Blumenmeer rudbeckia "Goldsturm". 

Wir sehen wohin uns die Vorsehung treibt.



Donnerstag, 23. September 2021

Schweiz - Bodensee

Wie angekündigt sind wir am Bodensee angekommen und richten uns auf der deutschen Seite am Untersee ein. Ausgewählt haben wir den idyllischen Campingplatz Horn in Gaienhofen. Wir sind direkt am Untersee mit schönem Strandbad welches auch ein gutes Restaurant aufweist. Auf 18 runden Grünflächen werden die Camper im Kreis aufgestellt. Alles ist grosszügig angeordnet und alles ist, wie in Deutschland gewohnt, geregelt und definiert. Unser allererster Campingplatz mit Kirche! Auch der erste Campingplatz wo wir unsere Covid-19-Zertifikate zeigen dürfen, ohne Zertifikate kein Eintritt auf das Gelände – glasklar und eindeutig!

Ausflüge bringen uns nach Stein am Rhein, nach Radolfszell, nach Konstanz und nach Steckborn (Schweiz). Direkt neben unserem Platz liegt der sehr grüne und schöne Naturschutzpark auf der Halbinsel Höri. Erholung, Lesen, Wandern, Baden im Bodensee, Shoppen und gutes Essen ist nach unseren "Strapazen" in Gstaad und Neuenburg angesagt. Das Wetter ist sehr gut und es ist sehr warm. Wir bleiben.



Stein am Rhein




Strandbad vom Campingplatz Horn in Gaienhofen


Naturschutzgebiet Halbinsel Höri


Konstanz Segelhafen


Konstanz


Grenze zwischen Schweiz und Deutschland in Konstanz/Kreuzlingen


Kursschiffhafen in Konstanz


...direkt neben unserem Platz...


verirrter Zeppelin im Naturpark Höri



Donnerstag, 16. September 2021

Schweiz Gstaad (Berner Oberland)

Wir verlassen den Kanton Neuenburg und finden uns rechtzeitig zur Züglete (Alp Abzug) in Gstaad im Berner Oberland ein. Gstaad im schönen Saanenland steht für Schweizer Echtheit, Ursprünglichkeit, Gelassenheit und sehr diskreten Luxus. In den vielen Chalets an den Hängen leben die sogenannten "Schönen und Reichen". Gstaad ist der Gegensatz zu St. Moritz. In St. Moritz wollen die Menschen "Sehen" und "Gesehen werden", also eher die Neureichen, die Emporkömmlinge und Arrivierte welche noch Defizite aus der Vergangenheit zu verarbeiten haben.

Gstaad ist anders, Gstaad ist einzigartig. Hier bewegen sich diese Schönen und Reichen unauffällig im Dorf. Sie werden auch von den Paparazzi in Ruhe gelassen. Im legendären Eagle Club sind die Superreichen (Superschönen ?). Für Aufnahme-Interessierte vorab: man fragt nicht – man wird gefragt. Geld alleine zählt nicht! Dann kommt man vielleicht auf eine Warteliste und nach mehreren Jahren möglicherweise vor ein Aufnahmekomitee. Der Charakter, das Niveau und insbesondere das Verhalten haben viele bekannte, äusserst reiche Persönlichkeiten scheitern lassen.

Wir melden uns nicht bei diesem Aufnahmekomitee sondern wir melden uns auf dem hiesigen Campingplatz an. Hier leben die "Armen und Wüsten". Trotzdem gefällt es uns hier besser und die Aufnahmegebühr ist wesentlich kleiner… Einige Wanderungen bringen uns durch die Region; wie auf das schroff aufsteigende Eggli oder zum berühmten Lauenersee. Das Wetter war gut, aber jeden Tag gab es pünktlich um 17'00 einen kurzen Gewitterregen.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Etappe zum Bodensee, respektive Untersee im Dörfchen Gaienhofen.


















Donnerstag, 9. September 2021

Schweiz Kanton Neuenburg

Der erste Halt in den Camionette-Ferien 2021 ist wiederum im wunderschönen Kanton Neuenburg in Le Landeron. Das Wetter ist warm und uns gut gesinnt. Der Sommer in der Schweiz war ja generell eine kleine Katastrophe!

Natürlich sind wir auf Wanderungen in den Gorges de l'Areuse. Auf einem dieser Ausflüge verschlägt es uns bis in den hintersten Ecken vom Val de Travers. Eine Gondelbahn bringt uns auf die Alp La Robella wo wir nach einer kleinen Wanderung heimischen Käse, Trockenwurst und suure Moscht in einer einfachen Alpwirtschaft geniessen. Hier geht nur Französisch und sonst nichts! Ein schöner Tag mit viel Sonne! Im Latenium Museum bei Neuenburg erkundigen wir uns über unsere Vorfahren, das heisst, über das wilde Leben der alten Kelten.