Samstag, 11. Juli 2026

Frankreich - Bretagne II

 

Hudelwetter

Wir treffen in Quiboron, einer bretonischen, schlanken Landzunge ein. Sie reicht gute 14 Kilometer in den Atlantik. In der Mitte verjüngt sich diese auf knapp 100 Meter. Am äussersten Ende finden wir eine terrassenförmige Campsite. Doch nach zwei Tagen fliehen wir, dem garstig-rauen Wetter geschuldet. Einerseits erleben wir zwar hier eine beindruckende Kulisse - rollende, gischtspeiende und übergrosse Atlantikwellen welche auf die pittoreske Landschaft knallen und ein Sonne- Regen-Starkwind Gemisch welches eine Vorausschau zur eigenen Bekleidung verunmöglicht. Andererseits wollen wir aber noch ein paar geruhsame Ferientage geniessen. Wir fliehen ins Loire Tal nach Ancenis, wo wir einen idyllischen, sonnigen Platz in einem grossen Naturareal finden. Die Loire fliesst gemächlich direkt vor unseren Füssen vorbei. Sie hat noch knapp 100 Kilometer bis zur Einmündung ins Meer vor sich! Aber … wir staunen, je nach den Gezeiten fliesst sie vorwärts zum Atlantik oder …....siehe da ...... wieder zurück!

brodelnder Hexenkessel






Kompassrose mit Landkarte am äussersten Landzipfel von Quiboron.

Ancenis, ein idyllscher Platz zum einfach sein!

Hinter den Büschen fliesst direkt die Loire durch. Im vergangen Februar war dieser Platz gute 2 Meter hoch von der Loire überflutet.

Hinter den Büschen: Blick auf die Loire, diese kann hier, je nach Pegelstand die 4 bis 6-fache Breite entfalten! Aktuell haben wir Ebbe.

Burg von Ancenis, Errichtung durch Herzogin Aremburga in 943. Ihr Ehemann wie ihr Sohn waren die Herzöge der Bretagne.

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