Samstag, 7. März 2015

Südmarokko - Impression Wüstenoase Mhamid

Orientierung - Zagor - Mhamid - Erg Cheggaga -Foum Zguid


Südmarokko – Impressionen Wüstenoase Mhamid – Der eigentliche, alte Kern von Mhamid liegt unterhalb des offiziellen Mhamid. Man spaziert 3 Kilometer südlich und von dort kann man auf einer Ringpiste das Dorf umgehen. Es ist ein idyllischer Palmenhain mit ausgeklügeltem Wasserleitungssystem für die hübschen Gärten. Der innere Kern des Dorfes ist eng ineinander geschachtelt. Es ist angenehm kühl. Der tiefe Brunnen mitten im Dorf beeindruckt uns sehr.

Es gefällt uns sehr und wir bleiben in diesem Paradies 3 Tage. Es herrscht Ruhe und Frieden. Die Leute sind sehr angenehm und zuvorkommend.

Es gibt sie immer noch: Menschen mit ausgefallenen Autos! S'Fritzle mit seinem 2CV mit 4x4 und Kastenaufbau. Er lebt mit seinem Hund und fährt auch alle Strecken was moderne Geländewagen so fahren und vielleicht noch ein bisschen mehr...



Mhamid






Bewässerungssysteme


tiefer Dorfbrunnen um salzfreies Wasser zu schöpfen












getroffen in Mhamid: s'Fritzle aus Deutschland mit Allrad-Ente
(www.sfritzle.de)
...so sehen wir nach einer tägigen Sandfahrt aus...


Sonntag, 1. März 2015

Südmarokko - Erg Cheggaga

königlicher Erg Cheggaga

Südmarokko - Erg Cheggaga –  Von Assa geht es zum Wüstenort Icht und dann weiter nach Akka. Ein Ausflug über Steinpisten bringt uns in die Oase Imitek und dann nach Tata. Eine einspurige Teerstrasse führt uns dann elegant nach Foum Zguid. Die letzte Möglichkeit „fast frisches“ Gemüse und Obst einzukaufen. Der Off-Road Klassiker Foum Zguid nach Mhamid mit 140 Kilometer liegt an. Die Piste führt in das berühmte Erg Cheggaga Gebiet. Das erste Teilstück ist eine grob gehauene Steinpiste die nach 25 Kilometer zu einer normalen Piste wechselt. Rechts zeigt sich der Salzsee Iriqui.

20 Kilometer vor dem Erg Cheggaga beginnt die Sandpiste welche von kleineren Dünen durchzogen wird. Das Erg Cheggaga Gebiet gehört neben dem Erg Chebbi zu den grössten Dünen in Marokko. Wir richten unser Lager direkt am Fusse der grössten Düne, des königlichen Erg Cheggaga ein. Neben 2 Meter grossen, giftigen Planzen (Coloquinten) sind wir auch von wildem, essbarem Rucola umzingelt! Rucola so weit das Auge reicht. Die Stimmung in diesem Dünengebiet ist fantastisch. Nachts sollte man wegen der Skorpione und der giftigen Hornvipern nicht ohne gutes Schuhwerk pinkeln gehen!

Die Piste bringt uns wieder mehr in steiniges Gelände und ausgewaschene Hügelzonen und dreht dann zum Oued Dräa, ein zu diesem Zeitpunkt ausgetrockneter Fluss. Irgendwann verlieren wir in den milchigen Sandwolken Susanne und Karl. Sie sind auf eine Nebenpiste geraten, welche sie unmerklich von der Hauptpiste und somit von uns wegführt. 20 Kilometer vor Mhamid beginnt eine mit grösseren Dünen durchzogene Sandpiste. Wir sind sehr südlich und nahe an der algerischen Grenze. Das Camionette brummt sich tapfer durch diese Tiefstsandpisten und bewältigt mit Knurren die manchmal für uns übergross wirkenden Dünen. Wir erreichen Mhamid. Bei den vereinbarten Koordinaten warten wir auf unsere Freunde welche über eine nördliche Piste am Dorfeingang eintreffen. Wir sind alle erleichtert und freuen uns sehr! Wir campen auf dem Camp La Boussole, dem höchst gelegenen Platz des Ortes. Von hier übersieht man die Oued Dräa Ebene. Mhamid liegt knappe 100 Kilometer südlich von Zagora. Der eigentliche  alte Dorfkern von Mhamid mit seinen typischen, ineinander geschachtelten Lehmhäusern liegt nochmals weitere 3 Kilometer südlich in hübschen Palmenhainen.







Camp am Fusse Erg Cheggaga




Nomadenzelte


...kleine Burg irgendwo unterwegs...



kleine Dünen auf der Sandpiste


Mhamid - Dorf mit Lehmhäuser

...von daher kamen wir...



Mittwoch, 25. Februar 2015

West-Sahara - Réunion

...On The Road Again...

West–Sahara – Réunion – Ja, und wir treffen sie wieder! Diesmal aber in der Wüstenstadt Assa. Die Österreicher, Susanne und Karl aus der Steiermark, sind wieder mit von Partie. Während 2012 haben wir gemeinsam die Westroute von Afrika gemeistert. Bereits im Vorfeld dieser Marokko Reise haben wir vereinbart, dass wir die Stein- und Sandpisten in der Sahara gemeinsam fahren. Sobald Karl Sand hört ist er nicht mehr zu halten. deep sand fährt er am liebsten. Einsame Übernachtungen und grosse Feuer in der leeren Einsamkeit der Wüste sind seine Passion. Eine neue Leidenschaft ist das Dünenfahren in der Cheggaga Region.


Für uns alle ist nun aber die Sicherheit besser. Es fährt sich zu zweit sicherer in diesen entlegenen Regionen.




Pyromanen in der Sahara

...elegante, marokkanische Socken für 2 Dirham eingekauft...

Spitzenkoch Karl im Element

...alte Geschichten werden wieder aufgefrischt...

Ebene um die Oase Icht

Wüsten-Oase Icht








...Luft rauslassen oder reinlassen...!

Sonntag, 22. Februar 2015

West-Sahara - Wüstenblumen

zwischen M'Siet und Assa


West – Sahara – Wüstenblumen – In dieser Wüstengegend ist es nicht nur öde und leer. Viele Gewächse gedeihen sobald es nur ein wenig geregnet hat. Und in Marokko hat es in den letzten Monaten viel geregnet! Die Samen können viele Jahre überdauern und warten auf ihren ersten Regentag. Es ist erstaunlich was für zarte und graziöse Blumen und Gewächse aus diesem rohen Boden spriessen können. Abgesehen von den Kamelen haben wir bis jetzt wenige Tiere in der Wüste gesehen. Am Morgen nach dem Aufwachen finden wir manchmal Pfotenabdrücke vom Wüstenfuchs oder der Wüstenkatze um unser Camionette.